X-Plain

Für Speichermedien gibt es verschiedene Möglichkeiten, die in der Praxis genutzt werden. Die erste Variante an Speichermedien nutzt die physische Speicherung. Hierunter werden Daten verstanden, die so gespeichert sind, dass sie mit bloßem Auge erkennbar sind. Deswegen gibt es bei Speichermedien zwei verschiedene Gruppen. Die erste Gruppe sind die Schreibwaren, die relativ wenig mit Technik zu tun haben. Die zweite Gruppe sind Lochkarten und Ähnliches. Zwar werden sie im Hobbybereich relativ selten eingesetzt, dennoch sind sie im professionellen Bereich, vor allem bei Produktionsmaschinen, heute noch in der Anwendung.

Im Heimbereich gibt es Speichermedien, die mit der magnetischen Speicherung arbeiten. Diese Medien werden mit Schreib- und Leseköpfen beschrieben und gelesen. Die Köpfe sind entweder rotierend oder sie stehen fest und das eigentliche Medium bewegt sich. Im Computerbereich sind vor allem die Speichermedien Festplatten und Disketten, sowie Wechselplatten üblich.

Die letzte Form der Speichermedien drängt zunehmen mehr auf den Markt. Sie werden als optische Medien bezeichnet. In der Regel werden sie mit Laser beschrieben und gelesen. Unter diese Form der Speichermedien gehören beispielsweise die DVD, CD-Rom, Blu-ray oder Laserdisc. Die älteren Formate dieser Medienform sind die Filme aus den Fotoapparaten und die Mikrofilme.

Während die Speichermedien alle unterschiedlich sind, gibt es dennoch Gemeinsamkeiten, die nicht sofort ersichtlich sind: Sie alle funktionieren über eine Codierung, die beim Beschreiben angewendet wird. Die Codierung besteht aus einem Zeichensystem, das letzten Endes die verbale Sprache in verschieden Symbole übersetzt, wobei jedes Symbol eine gleichbleibende Bedeutung hat. Bei Medien die beim Computer angewendet werden, sind die Zeichen sogar nur ein Zwischenschritt für das eigentliche Zeichensystem – den binären Code. Dieser besteht nur aus den Zahlen 0 und 1.