Typische Bauteile der Digitaltechnik sind beispielsweise die Mikroprozessoren. Im Wesentlichen verarbeitet die Digitaltechnik digitale Signale, aber auch zeit- und wertdiskrete Werte und Folgen von Zahlen werden von den Bauteilen verwertet.
Im Gegensatz zur Analogtechnik arbeitet die Digitaltechnik nicht mit einem kontinuierlichen Signal, sondern vielmehr sind die Signale unterbrochen. In der Digitaltechnik werden darüber hinaus nur zwei Werte verarbeitet – die häufigste Variante hierbei ist die Kombination der Zahlenwerte 1 und 0.
Die Technik hat gegenüber der Analogtechnik, wie sie in früheren Jahren favorisiert wurde, viele Vorteile, die sich mit zunehmender Entwicklung weiter vergrößern. Beispielsweise ist die Digitaltechnik eindeutiger die Werte betreffend, die verarbeitet werden. Vorhandene Fehler schleichen sich nicht einfach ein. Zugleich ermöglicht die Digitaltechnik die fehlerfreie Übertragung von Informationen über einen langen Weg. Gleichzeitig sind die Daten leichter zu beschreiben, da nur zwei verschiedenen Möglichkeiten an Zeichen gegeben sind. Insgesamt ergeben sich daraus messbare Vorteile gegenüber der alten Analogtechnik. Zu einen sind die Bauteile – die in der Regel aus der Mikroelektronik stammen – wesentlich günstiger. Die Schaltungen müssen nicht direkt gebaut werden. Wie im Fall eines Computers können sie durch Softwareprogramme und Ähnliches hergestellt oder angepasst werden. Der größte Vorteil der Digitaltechnik liegt allerdings darin, dass damit Algorithmen angewandt werden können, die mit der alten Technik nicht zu realisieren waren.
Allerdings hat die Digitaltechnik auch viele Nachteile. Zum einen benötigt die Digitaltechnik viel mehr Schaltungsbestandteile. Zum anderen kann die Umwandlung von analogen in digitale Signale, wie es mit Analog-Digital-Umwandlern geschieht, eine Fehlerquelle sein. Außerdem sind die Anzeigen der analogen Technik wesentlich einfacher als die digitalen Entsprechungen.