Bei Tageslichtlampen empfiehlt es sich, genau auf die Lichtwerte zu achten. Tageslicht hat eine Farbtemperatur von etwa 5500 Kelvin. Viele Tageslichtlampen schaffen diese Werte nicht. Dabei ist genau dieser Wert die Grundlage und Berechtigung für die Lampen.
Weiterhin ist auch die Beleuchtungsstärke der Tageslichtlampen entscheidend. Der ideale Wert für die Helligkeit liegt ungefähr zwischen 2500 und 10000 Lux. Tagelicht hat bei bedecktem Himmel um die 15000 Lux. Dieser Wert ist in der Praxis allerdings viel zu hoch gegriffen. Für die Beleuchtung in einem Zimmer sind Lampen mit den empfohlenen Werten die beste Alternative.
Hier ist bei den Tageslichtlampen Vorsicht geboten. Fast alle Lampen schaffen in der Nähe diese Werte durchaus – allerdings nimmt die Stärke mit dem Abstand ab. Bei knapp über einem halben Meter liegen fast alle Lampen unter dem unteren empfohlenen Bereich. Dann haben sie im Allgemeinen nicht mehr Nutzen, als eine normale Glühbirne.
Ein großes Problem der Tageslichtlampen ist nach wie vor der Elektro-Smog. Derzeit gibt es keine offiziellen Grenzwerte für den Smog. Dennoch berichten viele Menschen darüber, dass sie in Anwesenheit von Elektrogeräten an Schlafstörungen und Ähnliches leiden. Deshalb sollte auf diesen Wert geachtet werden. Genau hier liegen bei den Tageslichtlampen einige Probleme bereit. Wird der Elektro-Smog der Lampen mit einem Computerbildschirm verglichen, dann sind die Werte der Lampen um einiges höher. Bis zu 58-mal übersteigt der Wert der Lampen bei bis zu 35 Zentimeter den Wert der Monitore.
Auch die Verarbeitung der Lampen sollte gut sein. Derzeit sind sehr viele Tageslichtlampen auf dem Markt die schlecht verarbeitet sind. Die Tageslichtlampen können dadurch zu einer Gefahr werden. Und schließlich sollen sie gerade im Winter für Gesundheit und die Verhinderung von Winterdepressionen da.